Zwischen analogem Spielspaß und virtuellen Welten

Die Digitalisierung macht auch vor dem Kinderzimmer nicht Halt. Von der App für Smartphone und Tablet bis hin zum 3D-Drucker wird eines ganz deutlich: Neben der Spielfreude steht zunehmend die spielerische Wissensvermittlung im Fokus der Hersteller.

Die größte Population der Welt stammt aus dem dänischen Billund (© Pixabay)

Die größte Population der Welt stammt aus dem dänischen Billund (© Pixabay)

Naturwissenschaften, Kreativität und Technik! Nein, hierbei handelt es sich nicht etwa um die Beschreibung eines neuen Studiengangs. Das sind die Komponenten, die aus einem Spielzeug ein erfolgreiches Produkt machen sollen. Das konnten auch die rund 71 000 Fachbesucher der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg beobachten. Knapp eine Woche lang präsentierten die 2851 Aussteller aus 67 Ländern, womit Kinder von heute spielen. Generativ gefertigte Spielzeuge und Klassiker, z.B. Lego, kommen mit aller Macht – nicht nur bei Star Wars.

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Die größte Population der Welt

Sie sind 42 mm groß, gelb und haben stets ein Lächeln im Gesicht – mit 5 Mrd. Exemplaren bilden die Minifiguren der Lego A/S, Billund/Dänemark, die weltweit größte Bevölkerungsgruppe. Die ältesten sind gerade einmal 38 Jahre alt; 1978 kam die erste Figur aus der Spritzgießmaschine.

Der erste Legostein – in seiner bis heute charakteristischen Form – ging allerdings schon 20 Jahre früher vom Band. Fünf weitere Jahre dauerte es, bis schließlich das geeignete Material gefunden war. Seit 1963 werden die Steine aus ABS gefertigt. Waren sie zu Beginn nur rot, blau, gelb oder weiß, sind sie heute in 58 Farben erhätlich. Insgesamt ergeben sich rund 9000 Farb- und Formkombinationen. Dabei werden Toleranzen von 2 µm erreicht.

Der Stein sei bis heute das Wichtigste, erklärt eine Unternehmenssprecherin. Er bildet das Herzstück jedes Systems. Heute verkauft das Unternehmen seine Produkte in über ein 140 Länder. Die Auswahl für die Kunden ist riesig. Seit 1958 wurden insgesamt mehr als 760 Mrd. Lego-Elemente produziert. Allein im Jahr 2014 waren es laut Unternehmen 27 Mrd. Das entspricht 3 Mio. Elemente pro Stunde bzw. 52 000 pro Minute.

Die Sets sind im Laufe der Jahre größer, komplexer und vielschichtiger geworden. Kinder werden immer anspruchsvoller. Hinzu kommt die Forderung der Kunden nach digitalen Komponenten […]

Den vollständigen Beitrag findet ihr hier

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