Das Bauchgefühl kann täuschen

In Zeiten zunehmender Produktindividualisierung steigen auch die Anforderungen an die Werkstoffe. Bei der Suche nach neuen oder verbesserten Kunststoffrezepturen vertrauen viele Anwender auf Experten und deren Erfahrung. Mithilfe von Statistik und virtuellen Modellen soll jeder in der Lage sein, die bestmögliche Compound-Zusammensetzung zu finden – schneller, effizienter und vor allem kostengünstiger.

Der Trend zu individualisierten Produkten hat Deutschland längst erreicht, egal ob Cremedose, Softdrink oder Sportschuh. Das stellt auch Rohstofflieferanten und Verarbeiter aus der Kunststoffindustrie vor neue Herausforderungen (© Coca Cola)

Der Trend zu individualisierten Produkten hat Deutschland längst erreicht, egal ob Cremedose, Softdrink oder Sportschuh. Das stellt auch Rohstofflieferanten und Verarbeiter aus der Kunststoffindustrie vor neue Herausforderungen (© Coca Cola)

Individualität ist Trumpf! Ob Handy, Schuhe oder Auto – die Kunden wünschen sich heute Produkte, die den eigenen Wünschen entsprechen und sich von Massenware deutlich abheben. Immer wichtiger dabei ist auch die Nachhaltigkeit der Produkte. Das betrifft Verarbeiter ebenso wie Kunststoffhersteller. Sie müssen ihre Werkstoffe und Prozesse so optimieren, dass sie sowohl den Wünschen der Kunden als auch den eigenen nachkommen.

„Trends werden heute sehr schnell sichtbar“, sagt Dr. Jürgen Stebani von der Polymaterials AG, Kaufbeuren. Das Individuum avanciere zu einer Marke, deren Einzigartigkeit durch die individuelle Gestaltung ganz normaler Produkte oder Services bedient wird. Stebani findet, die Individualität müsse zugelassen werden: „Damit am Ende nicht nur das Produkt, sondern auch das Material, aus dem es gefertigt ist, überzeugt.

“In der Praxis heißt das, dass Rohstoffhersteller und Compoundeure neue Werkstoffe entwickeln oder das bestehende Portfolio optimieren müssen. „Auf dem Papier ist das nicht so einfach lösbar“, so Stebani. Daher setzen er und sein Team auf die virtuelle Compound-Entwicklung im eigens entwickelten und patentierten X-Plorator.

Mit Schwachstellen muss sich niemand zufrieden geben

Die Standard-Compound-Entwicklung erfolgt in einer festen Abfolge von Schritten, systematisch und (meist) auf Basis bekannter Rohstoffe. „Auf Seiten der Entwickler hat man sich dabei mit den Schwachstellen arrangiert, da der Experte von seiner Erfahrung profitiert“, sagt Stebani. Das könne schnell unwirtschaftlich und bei neuen Materialien sehr aufwendig werden. „Das macht individuelle Lösungen oft unattraktiv“ […]

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