Newsletter: Content-Accelerator am Mittwoch (Teil 1)

Ich liebe den Mittwoch! Nicht nur weil mit dem Bergfest das nächste Wochenende in greifbarer Nähe rückt, sondern weil Mittwoch Newsletter-Tag ist und somit auch die Klickzahlen ihr wöchentliches Maximum erreichen. Für davor und danach habe ich leider noch kein Allheilmittel gefunden, aber ich arbeite daran.

© Pixabay

Kommen wir aber zurück zum eigentlichen Thema: dem Newsletter. Was ist das eigentlich? Wozu dient er? Was unterscheidet einen guten Newsletter von einem schlechten Newsletter? Und was sollte man unbedingt vermeiden. Darauf will ich euch mit dem Post einen kurzen Überblick geben. Alle Angaben sind wie immer ohne Gewähr und beruhen auf Erfahrungen aus meinem Alltag.

Wo zu dient ein Newsletter?

Newsletter sind eigentlich ein klassisches Printmedium. Hört sich komisch an, ist aber so. Ursprünglich bezeichnete der Begriff ein periodisches Print-Format von wenigen Seiten, das in kürzester Form Nachrichten und Ratschläge zu meist kaufmännischen Themen zusammenfasste. Die gibt es zwar immer noch, werden aber mittlerweile gerne als Kundenmagazin oder -zeitschrift bezeichnet.

Newsletter wie wir sie heute kennen, landen mittlerweile in unseren Email-Postfächern – gut für die Umwelt, schlecht für den Datenschutz. Aber die Funktion bleibt die gleiche: Dem Leser in kürzester Zeit über einen bestimmten Themenkomplex informieren. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einer abonnierten Zeitung oder Zeitschrift, eignen sie sich gut dazu, die User auf Neuigkeiten im Rahmen des eigenen Online-Magazin hinzuweisen. Zeitungen wie die Süddeutsche oder die Zeit nutzen ihre Newsletter gerne, um auf die Top-Themen der gedruckten Ausgabe hinzuweisen [1]. Und da sind wir auch schon bei der zweiten wichtigen Funktion. Denn ein guter Newsletter bündelt nicht nur Informationen, sondern erhält von seinem Empfänger auch die volle Aufmerksamkeit.

Lerne von deinen Abonnenten

Im Bereich der Fachredaktion haben Newsletter aber noch eine ganz andere Aufgabe: Sie bringen User auf die Seite (Fachportal) und sind somit ein wichtige Zugriffsquelle. Ich wünschte zwar auch, dass es anders wäre. Aber wer Entwickler und Ingenieure als Zielgruppe hat, muss eben damit rechnen, dass die nicht jeden Tag Zeit haben, um auf dem Portal vorbeizuschauen. Zum anderen sind die oft sehr spezifischen Themen nicht immer massentauglich. Das heißt, der potentielle User-Kreis ist relativ klein. Und selbst wenn ein „Außenstehender“ den Weg auf das Portal findet, kommt er nicht zwangsläufig wieder.

Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Man kennt das vielleicht von Musikern: Konzerte vor kleinem Publikum sind oft die lehrreichsten. Denn Zuspruch, aber auch Kritik gehen hier nicht unter, sondern treffen einen mit voller Wucht. Von solchen Auftritten lernen sie meist deutlich mehr und können sich dementsprechend weiterentwickeln und verbessern. So ist es auch bei mir: Meine vergleichsweise wenigen Abonnenten (knapp 10.000) helfen mir dabei, meinen Newsletter stetig zu verbessern und herauszufinden, was meine User wirklich interessiert und welche Meldungen ich mir zukünftig sparen kann. Dazu gucke ich mir nicht nur die Öffnungsrate an, sondern auch die meistgeklickten Beiträge sowie das gesamte Nutzerverhalten am Newsletter-Tag.

Fassen wir also zusammen: Ein Newsletter ist kompakt, macht aufmerksam und animiert zum Klicken.

Quellen

[1] G. Hooffacker: Online-Journalismus – Schreiben und Gestalten für das Internet. 2. Auflage. List Verlag. München

Fortsetzung folgt: Im zweiten Teil des Beitrags geht es dann ans Eingemachte aka den Inhalt.

4 Gedanken zu „Newsletter: Content-Accelerator am Mittwoch (Teil 1)

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  2. Pingback: Content-Strategien: Der Weg ist das Ziel | Sofawissen

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