Food-Trends: Der Teller als Statussymbol

Was darf man heute eigentlich noch essen? Welcher Food-Trend regiert derzeit die sozialen Medien? Und überhaupt: Warum ist eine Avocado nicht Paleo? Mit dem Essen wird es auch im neuen Jahr nicht einfacher. Was früher vor allem satt und glücklich machen sollte, verkommt heute zunehmend zum Statussymbol – sag mir, was du isst, und sich sag dir, was du bist.


Liebe Couchpotatoes,

Sofawissen - Magazin Ausgabe 1 Food-Trends - Covernach dem hinter uns liegendem Jahr steht uns wahrscheinlich allen nach Veränderung. Auch auf Sofawissen stehen einige Neuerungen an. Für die kommenden 12 Monate plane ich für jeden Monat eine Art Magazin. Im Fokus steht dabei immer ein Thema, das ich aus verschiedenen Blickwinkeln und mithilfe verschiedener Medien erzählen möchte. Das kann ich nicht allein stemmen. Zum einen habe ich nach wie vor einen Ganztagsjob und zum anderen sollt ihr nicht nur meine Einschätzung zu den Themen lesen, hören und angucken.

Kommen wir aber nun zur ersten Ausgabe von „Sofawissen – Das Magazin für den smarten Couchpotato“. Das Januar-Thema fiel mir sozusagen direkt in das Lockdown-verwöhnte Sitzfleisch. Denn was darf kurz nach dem Jahreswechsel nie fehlen? Richtig, die guten Vorsätze! Und ganz weit oben steht wahrscheinlich bei vielen, sich besser ernähren zu wollen. Also wenn es danach geht, wäre bei mir jede Woche Silvester. Denn dank Instagram, Facebook & Co. hat man ja irgendwie ständig das Gefühl, das alles, was man sich bisher zwischen die Beißerchen geschoben hat, im Grunde nur Müll war. Während ich beispielsweise noch bei Clean Eating bin, entsteht irgendwo bereits der nächste Food-Trend. Dass das am Ende nicht immer so gesund ist wie es zunächst scheint, zeigt die erste Ausgabe des Sofawissens-Magazin „Food-Trends: Der Teller als Statussymbol“.

Viel Spaß beim Lesen, Gucken und Hören!


Food-Trends-News


Food Report 2021: Corona als Trendbeschleuniger

Eigentlich müsste man meinen, dass Shutdown und Lockdown einem ordentlich den Appetit verderben. Dem ist leider nicht so. Denn was viele Menschen im Homeoffice bereits geahnt haben, sprechen französische Wissenschaftler auch aus: Corona macht dick. Viele machen sich Sorgen über die Gefahr einer Infektion und um ihre Arbeit. Die Versuchung, sich mit Essen zu trösten, ist groß.

Corona wirkt sich aber nicht nur auf die eigene Ernährung aus, sondern auch auf die Industrie dahinter. Das zeigt der Food Report 2021. Die Studie der Trendforscherin Hanni Rützler erscheint bereits seit 2014. Ihr Augenmerk gilt in diesem Jahr besonders der Gastronomie. Eine ausführliche Beschreibung des Food Reports 2021 findet ihr unter anderem auf dem Portal Food Service sowie auf der Seite des Zukunftsinstituts, wo ihr zudem die Food-Trend-Map 2021 ansehen könnt. Extra-Tipp: Eine Leseprobe könnt ihr auf der Seite des herausgebenden Verlags kostenlos herunterladen.


Superfoods: Hype um Früchte und Samen

Neues Jahr, neuer Food-Trend und natürlich ein neues Superfood. Allein bei Instagram findet man unter #superfood über 4,7 Millionen Beiträge. In der Regel handelt es sich dabei um Smoothies, Säfte, Bowls und Pulver. Aber was genau sind eigentlich Superfoods und wie super sind sie wirklich? Das erklärt unter anderem der Bayerische Rundfunk in seiner Sendung „Faszination Wissen“.

Bei Superfoods gilt: Je exotischer desto besser. Nur was bereits die Mayas und Inkas gegessen haben, kann auch heute noch seine volle Wirkung erzielen. Wie gesund das am Ende wirklich ist, beantwortet die Verbraucherzentrale auf ihrer Homepage. Bleibt die Frage: Erzielen heimische Produkte die gleiche oder zumindest eine ähnliche super Wirkung? Ja, sagt die Redaktion von plan b in der Folge „Kohlrabi statt Papaya“, die ihr aktuell noch in der ZDF-Mediathek angucken könnt.


Food-Trends 2030: Wie wollen wir in Zukunft essen?

Aber was bewegt uns eigentlich dazu, unsere Essgewohnheiten zu hinterfragen und zu ändern? Und wie wirkt sich das langfristig auf unseren Ernährungsplan aus? Genau damit beschäftigt sich das Zukunftsinstitut in seinem Beitrag „Wie wir morgen essen werden“.

Zentraler Treiber der Essentrends ist demnach der Megatrend Individualisierung. Er erzeugt einen sehr komplizierten, hyperfragmentierten Food-Markt und betrifft nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens – von Gastronomie über den Tourismus bis zur Sport-, Bekleidungs- und Gesundheitsindustrie. Im Extremfall wird so der Teller zum Statussymbol – isst du noch oder lebst du schon? Oder ist es am Ende genau andersrum? Dazu gibt es auch einen sehr interessanten Podcast von Deutschlandfunk Nova.


Und was sagt eigentlich der Ober-Couchpotato?

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