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Elektrozeutika: Fragen Sie Ihren Arzt oder Elektroniker

Die bioelektronische Medizin verspricht Behandlungserfolge, auch dann noch, wenn Medikamente nicht mehr wirken. Zunutze macht sie sich dabei den Körper selbst. Außer Verbesserungen soll der Patient so gut wie nichts davon mitbekommen – Elektroschocks ganz ohne Nebenwirkungen?

Das Elektrozeutika-Prinzip: Strom statt Pillen (© Pixabay)

Das Elektrozeutika-Prinzip: Strom statt Pillen (© Pixabay)

Defekte Elektrogeräte, Leitungen oder schlecht isolierte Kabel – das alles sind Auslöser für Stromschläge. Meistens kommt man nach einem Stromschlag mit einem Schrecken davon, manche können aber auch zum Tod führen. Die meisten davon, 80 bis 90 Prozent, passieren im Haushalt. Die restlichen werden durch Starkstrom oder Hochspannung verursacht. Etwa durch Berührung von Überland- und Freileitungen. Im Gegensatz zu Starkstrom hat der Strom aus der Steckdose zu Hause mit 230 Volt nur Niederspannung – und eine Stromstärke von 50 Milliampere, wenn der Strom durch den Körper fließt. Wenn man beispielsweise einen Föhn einschaltet, beginnt der Strom zu fließen. Ist da ein Kabel oder eine Leitung beschädigt, kann es gefährlich werden Denn dann gerät der Mensch in den Stromfluss zwischen Gerät und Erde. Die Folge: Der Strom folgt seinem natürlichen Instinkt und will trotz Hindernis die Erdung erreichen. Und das tut er dann durch den Körper des Menschen. Wer Glück hat, kommt mit einem kurzen heftigen Schlag davon, einem sogenannten »Wischer«. Wenn der Strom aber von der Hand über das Herz zum Boden fließt, können lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auftreten. Im schlimmsten Fall versagt das Herz-Kreislauf-System. Möglich ist auch ein Atemstillstand, bei dem die Lungenmuskulatur verkrampft.

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Schluss mit Zurückhaltung

Verpacker, Maschinen- und Folienhersteller diskutierten an den Freisinger Tagen am Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV über Möglichkeiten und Grenzen des Recyclings von Lebensmittelverpackungen. Dabei gilt: Was technisch möglich ist, darf nicht an Kosten und politischen Vorgaben scheitern.

Praktisch, aber leider nicht sehr umweltfreundlich: Damit Ellen MacArthurs Warnung nicht wahr wird, sind alle gefragt – Rohstoffhersteller, Verpacker sowie Politik und Verbraucher (© Messe Düsseldorf)

Praktisch, aber leider nicht sehr umweltfreundlich: Damit Ellen MacArthurs Warnung nicht wahr wird, sind alle gefragt – Rohstoffhersteller, Verpacker sowie Politik und Verbraucher (© Messe Düsseldorf)

Ellen MacArthur wirkt eher unscheinbar. Die britische Seglerin und Umweltschützerin gehört nicht zu den Frauen, die auf den ersten Blick nach Aufmerksamkeit schreien. Und doch muss MacArthur nicht einmal einen Raum betreten, um präsent zu sein. Zu beobachten war das unter anderem bei der Veranstaltung „Lebensmittelverpackungen im Kreislauf“ des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV und der Imdustrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung (IVLV) vom 21. bis 22. Februar 2017 in Freising. MacArthurs Behauptung, dass 2050 mehr Kunststoff als Fisch in unseren Meeren schwimmt, hallt in der Branche auch ein Jahr nach ihrem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos nach.

40 Konzerne haben Anfang 2017 eine Absichtserklärung unterzeichnet: Sie wollen weniger und umweltfreundlicheren Kunststoff einsetzen. Und stellen klar, dass 20 % der weltweiten Kunststoffproduktion mit Gewinn wiederverwertet und weitere 50 % recycelt werden könnten, statt auf Müllkippen oder in den Gewässern zu landen. Neben Coca Cola, Danone oder Dow Chemical gehört auch Unilver zu den Mitgliedern der Initiative. Der Konsummittelhersteller geht sogar einen Schritt weiter und verpflichtet sich bis 2025 nur noch 100 % wiederverwendbare, recyclingfähige oder kompostierbare Verpackungen zu verwenden.

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Zu intelligent für die Sortieranlage

Durch den Einsatz aktiver Komponenten werden Verpackungen mit Eigenschaften ausgestattet, die über ihre herkömmlichen Funktionen hinausgehen. So schützen Sauerstoffabsorber das Produkt vor Verderb und Indikator-Etiketten sollen den Zustand von Produkten anzeigen. RFID-Kennzeichnungen dienen als Diebstahlsicherung und Informationsträger. Was für den Inhalt und letztendlich für den Verbraucher positiv ist, kann beim Recycling Probleme bereiten […]

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Auf dem Prüfstand

Die Digitalisierung und Vernetzung der gesamten Produktion geht auch an der Mess- und Prüftechnik nicht spurlos vorbei. Flexibilität ist dabei wichtiger denn je. Die Systeme und Verfahren müssen sich schnell und effizient an neue Vorgaben anpassen, ohne dass die Qualität der Ergebnisse leidet.

Das Dashboard-Menü des IntraVisualizer zeigt den jeweils aktuellen Stand der Produktion mit Auswurfgründen an (© Intravis)

Das Dashboard-Menü des IntraVisualizer zeigt den jeweils aktuellen Stand der Produktion mit Auswurfgründen an (© Intravis)

Pipette, weißer Kittel und viel Handarbeit. So stellen sich wohl die meisten die klassische Qualitätskontrolle vor. Dass dieses Bild mit der modernen Mess- und Prüftechnik nicht viel gemeinsam hat, konnten die Besucher auf der K2016 sehen. Hochsensible Sensoren und intelligente Computerprogramme messen online; geprüft wird direkt in der Produktionslinie. Die Messergebnisse liegen dabei als gigantische Datenmenge global zur Verfügung. Entscheidend für den Erfolg der Systeme und Verfahren ist allerdings, welchen Nutzen der Betreiber aus ihnen ziehen kann und in welchem Kontext sie verwendet werden.

Fehler erkennen bevor sie entstehen

„Das Sammeln von Prozessdaten gibt dem Anwender erst einmal keine Rückschlüsse“, sagt Markus Juppe von der Intravis GmbH, Aachen. Um zu verstehen, was da passiert, benötige er eine Visualisierung der Messergebnisse. Dafür stellt das Unternehmen den IntraVisualizer zur Verfügung. Die Analysesoftware bezieht alle Daten von einem Webserver und wandelt die Messergebnisse in Diagramme um. Der Anwender kann so alle entsprechend ausgerüsteten Linien parallel überwachen. Die Entwicklung unterschiedlicher Produkteigenschaften lässt sich auf dem Bildschirm verfolgen. Die Software ist per Touchscreen und auf jedem gängigen Internetbrowser bedienbar. […]

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Auf das richtige Pferd gesetzt

Individualität und Funktionalität sind Trumpf! Design, Materialeffizienz sowie der Einsatz von digitalen Komponenten machen aus Verpackungen smarte Hüllen. Ob im Lebensmittelbereich, in der Logistik oder in der Medizintechnik, die Konsumenten fordern Packmittel, die auch unter ökologischen Gesichtspunkten überzeugen. Trotzdem besinnt sich die Branche auf das Wesentliche: Verpackungen sollen ihren Inhalt vor äußeren Einflüssen schützen.

Holz war gestern: Auch bei der EPAL-Europlatte gibt es mittlerweile eine Alternative aus Kunststoff (© Cabka)

Holz war gestern: Auch bei der EPAL-Europlatte gibt es mittlerweile eine Alternative aus Kunststoff (© Cabka)

Verbraucher fordern sie, Politiker setzen sie per Gesetz durch. Nachhaltigkeit beschäftigt Verbraucher, Politik und Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen. Welche Lösungen die Verpackungsindustrie vorschlägt, konnten die Besucher auf der diesjährigen FachPack sehen. Mit der Veranstaltung 2016 setzte die Messe auch in diesem Jahr ihre Europäisierung weiter fort. Insgesamt 1541 Unternehmen stellten in allen elf Hallen des Nürnberger Messegeländes aus. Unter den Top-5 der Ausstellernationen finden sich ausschließlich europäische Länder. Nach Deutschland kamen die Aussteller aus Italien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz sowie der Tschechischen Republik.

Ein ähnliches, europäisches Bild ergibt sich bei den rund 41 000 Fachbesuchern, die sich vom 27. – 29. September 2016 in Nürnberg über die Neuheiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette informierten. Knapp ein Viertel der Gäste kam aus dem Ausland, überwiegend aus der Tschechischen Republik, Österreich, Polen, Italien, den Niederlanden, Frankreich sowie der Schweiz.

Klassiker im neuen Kunststoffgewand

Ob Industrie- oder Konsumgüter – kaum eine Branche kommt ohne Verpackungen aus. Die FachPack vereint dabei die vier zentralen Marktsegmente der Prozesskette: Verpackung, Technik, Veredlung und Logistik. In diesem Jahr standen Entwicklungen rund um die Themen Effizienz, Nachhaltigkeit, Produktschutz und Industrie 4.0 im Vordergrund. Bei den vorgestellten Produkten zeigte sich, dass das Rad nicht immer neu erfunden werden muss. Das konnten die Besucher unter anderem am Stand der Cabka Group GmbH, Berlin, sehen. Mit der Euro E7 präsentierte das Unternehmen erstmals eine Kunststoffvariante der EPAL-Europalette. […]

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Probleme von morgen heute angehen

© sofawissen.com

© sofawissen.com

Sie kommt in großen Schritten näher – die K 2016. Neben neuen Materialien werden die Werkstoffhersteller in Düsseldorf vor allem zeigen, dass sie sich intensiv mit den globalen Entwicklungen und Herausforderungen auseinandersetzen. Dazu gehört auch, sich Gedanken über die eigene globale Präsenz zu machen.

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