Schlagwort-Archive: Der Couchpotato

Die Sofawissen GmbH & Co. KG ?

Jobsuche nervt! Man sucht Stellen, tüftelt am perfekten Anschreiben, sucht seine besten Arbeitsproben raus. Und dann? Passiert erst einmal lange nichts. Außer man betrachtet die Eingangsbestätigung als Zeichen. Aber selbst die gehört für viele Personaler einfach nicht dazu. Mit etwas Glück klappt es direkt.

© sofawissen.com

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Ich habe noch nie zu diesen Glückspilzen gehört. Dabei sollte man meinen, mit einem Bachelor of Science und einem Volontariat bei einer Fachzeitschrift sollten doch zumindest ein paar Bewerbungsgespräche bei dem einen oder anderen Wissensmagazin drin sein. #haetteichmalliebermodegemacht

Außer Fachwissen bringe ich auch noch Social-Media sowie Online- und TV-Erfahrung mit. Aber selbst das scheint für die meisten Personaler nicht zu zählen. Hauptsache Germanistik oder irgendwas mit Kommunikation studiert und mindestens x Jahre Berufserfahrung. Aber wie soll man die sammeln, wenn man nicht einmal die Chance bekommt, sich vorzustellen. #immersinddieanderenschuld. Man könnte sich das Alles sparen. Es gibt einen einfachen Ausweg: die Selbstständigkeit.

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Die Stunde der Wahrheit

Das erste Mal ist immer etwas Besonderes. Der erste Schultag. Der erste Schwarm. Bei mir war es Lee Baxter von Caught in the Act. Und nein, ich schäme mich nicht dafür. Das war eine ganz tolle Boyband. Vielleicht waren die vier Jungs nicht ganz so talentiert wie die Mitglieder von N’Sync oder den Backstreet Boys; hatten aber durchaus ihre Daseinsberechtigung. Aber weiter im Text. Der erste Tag im Studium. Der erste Tag im neuen Studium. Die erste eigene Wohnung. Der erste Halbmarathon!

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Lauf Couchpotato, lauf!

7,38 km - darauf kann man doch aufbauen (© sofawissen.com)

7,38 km – darauf kann man doch aufbauen (© sofawissen.com)

7,38 km – für richtige Sportfanatiker sind das Peanuts. Für mich kleinen Couchpotato ist das durchaus ein kleines Erfolgserlebnis. Denn eigentlich war ich heute gar nicht so motiviert, laufen zu gehen. Habe dann aber doch meinen inneren Schweinehund überwunden. Und dann lief ich und lief und lief. Am Ende war ich über eine Stunde unterwegs.

Das nächste erklärte Ziel: 10 km. Ein realistisches Ziel, das auch trotz zahlreicher Weinschorlen zu schaffen sein sollte. Problem ist nur, ich entdecke immer mehr Bars in München, wo es günstige Weinschorle gibt. Gut für den Geldbeutel., nicht so gut für den Kopf.

Immer schön der Isar folgen! Es gibt wirklich schlechtere Ausblicke beim joggen (© sofawissen.com)

Immer schön der Isar folgen! Es gibt wirklich schlechtere Ausblicke beim joggen (© sofawissen.com)

Aber die Motivation ist nach wie vor da. Das Ziel, den Halbmarathon am 9. Oktober, habe ich auch noch vor Augen =)

Ein Couchpotato lernt laufen

Es fing alles mit sehr viel Wein und einer leicht peinlichen Nachricht an. Aber hier soll es nicht um eine Sommerromanze in München gehen. Aber das Ganze brachte mich durchaus zum Nachdenken. Warum investiere ich so viel Zeit in Männer und mein ganzes Geld in Bars und billige Weinschorle? Ein paar Tage später ist der Kater vorbei; die Nachricht vergessen. Trotzdem bin ich zu dem Entschluss gekommen: Ich möchte etwas ändern. 

Bisher ging ich vor allem joggen, um in Ruhe und in voller Lautstärke meine Lieblingslieder zu hören (© sofawissen.com)

Bisher ging ich vor allem joggen, um in Ruhe und in voller Lautstärke meine Lieblingslieder zu hören (© sofawissen.com)

Und da ich langsam in ein Alter komme, indem nicht mehr alles der Stoffwechsel regelt, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit – Sport. Genauer gesagt, ich habe das Laufen für mich entdeckt. Bisher diente es eigentlich nur als Alibi, um mehr zu essen und in Ruhe mein kleines Best-Of an Teeni-Klassikern zu hören. N’Sync oder Die Hansons auf dem Ohr. Ich sage euch, dazu kann man unglaublich gut laufen. Aber auch Kraftklub, Alligatoah, The Killers oder The Simple Plan sind tolle Laufmusik.

Aber ich schweife ab. Zurück zum Thema. Ich habe also das Laufen für mich entdeckt. Um das ganze halbwegs profesionell anzugehen, habe ich mir direkt mal eine Sport-Uhr bestellt. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die auch beim Laufen ihr Smartphone dabei haben. Mal ehrlich! Dieser riesen Knochen am Oberarm sieht doch total bescheuert und lächerlich aus. Und diese Fitness-Armbänder sind mir irgendwie auch suspekt. Mit Schlaf-Tracker und Kalorienzähler. Nichts für mich. Ich brauche nur etwas, das die Zeit misst und die Kilometer zählt. Da reicht eine einfache Uhr am Handgelenk völlig aus. Und Ui ui ui sie kommt in Mintgrün.

Übertreiben muss man es ja jetzt auch nicht: Das eine oder andere Gläschen wird es dennoch weiter geben (© Pixabay)

Übertreiben muss man es ja jetzt auch nicht: Das eine oder andere Gläschen wird es dennoch weiter geben (© Pixabay)

Aber das alleine ist jetzt auch noch keine Nachricht wert. Es musste ein richtiges Ziel her. Etwas worauf ich hinarbeiten kann. Und so habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, an einem großen Lauf teilzunehmen. Meine Wahl fiel auf den Marathon am 9. Oktober 2016 in München. Natürlich würde ich im Leben keinen Ganzen durchstehen. Somit blieben noch der Halbmarathon und der 10 km Lauf. Den Trachtenlauf habe ich von Anfang an ausgeschlossen. Ich sehe schon merkwürdig genug aus beim Laufen. Da muss ich nicht auch noch mit einem Dirndl einen obendrauf setzen.

Also dann der 10 km-Lauf? Der war spätestens dann raus, als ich sah, dass dort Kinder ab 10 Jahren teilnehmen dürfen. Bitte! Wenn ich schon sportlich zur Schnecke gemacht werde, dann doch von Personen, die schon einen Personalausweis besitzen.

Irgendwie reicht das meiner kleinen, neu entdeckten Sportler-Seele auch nicht. Und somit haben wir einen Gewinner: der Halbmarathon! Am 9. Oktober 2016 werde ich – hoffentlich – 21,1 km quer durch München laufen. Den ersten Schritt in profesionelles Training habe ich geschafft. Ich war heute (1. Juni 2016) nicht nur einmal laufen. Nein, ich kleiner Sport-Freak war sogar zwei Mal unterwegs. Möge die Motivation bleiben und der Muskelkater morgen nicht ganz so schlimm werden!