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Lieber heute als morgen: Fachzeitschriften & Digitalisierung

Fachzeitschriften genießen unter den deutschen Entscheidern einen besonders hohen Stellenwert. Darauf ausruhen sollten sich die Verlage jedoch nicht. Denn die Digitalisierung verändert auch die Fachmedien. Nur wer heute schon in Online-Inhalte investiert, wird auch in Zukunft für seine Zielgruppe existent sein. 

Drei Beispiele für deutsche Fachzeitschriften: Kunststoffe, Medizin+elektronik und medical design

Beispiele für Fachzeitschriften und Stationen des Couchpotato (© sofawissen.com/ M. Ehrhardt)

Bevor wir zu den Fakten und Zahlen kommen, klären wir erst einmal, was eine Fachzeitschrift überhaupt ist. Dabei handelt es sich um eine regelmäßig erscheinende Zeitschrift, die sich überwiegend mit einem klar eingegrenzten Fachgebiet und Zielgruppe befasst. Sie richten sich an berufsmäßig interessierte Leser. Das heißt, Fachzeitschriften dienen zur beruflichen und fachlichen Information sowie zur Weiterbildung.

Fachzeitschriften sind Branchen-Influencer

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Die digitale Scheu ablegen

Versorgung, Digitalisierung und Finanzierung waren die großen Themen des 16. Europäischen Gesundheitskongress in München. Dabei zeigte sich, Mensch und Maschine werden in Zukunft noch enger zusammenarbeiten – sofern wir es zulassen.

© Pixabay

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Der 48-jährige Tim hat Schmerzen in der Brust. Es geht ihm schlecht. Seine Assistentin DINA führt ein ersten Standard -Check durch. Die notwendigen physiologischen Daten erhält sie über einen Handgelenk-Scanner. Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung, DINA gibt Entwarnung. Tim möchte sich jedoch eine zweite Meinung einholen. Seine Assistentin organisiert daher einen Termin mit Tims Ärztin. Zwei Stunden später kann auch sie via Videotelefon Entwarnung geben.

Wäre DINA ein Mensch, sie würde wohl spätestens zu Weihnachten ein großes Dankeschön erhalten. Aber DINA ist kein Mensch. DINA ist die Zukunft. Die digitale All-in-One-Assistentin ist Teil des » IGES Future Script«, das auf dem 16. Europäischen Gesundheitskongress vom 12. bis 13. Oktober 2017 in München vorgestellt wurde. Es zeigt, wie die medizinische Versorgung im Jahr 2037 aussehen könnte – individuell, ohne Hektik und digital. Die Weichen dafür werden bereits heute gelegt […]

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Auf dem Prüfstand

Die Digitalisierung und Vernetzung der gesamten Produktion geht auch an der Mess- und Prüftechnik nicht spurlos vorbei. Flexibilität ist dabei wichtiger denn je. Die Systeme und Verfahren müssen sich schnell und effizient an neue Vorgaben anpassen, ohne dass die Qualität der Ergebnisse leidet.

Das Dashboard-Menü des IntraVisualizer zeigt den jeweils aktuellen Stand der Produktion mit Auswurfgründen an (© Intravis)

Das Dashboard-Menü des IntraVisualizer zeigt den jeweils aktuellen Stand der Produktion mit Auswurfgründen an (© Intravis)

Pipette, weißer Kittel und viel Handarbeit. So stellen sich wohl die meisten die klassische Qualitätskontrolle vor. Dass dieses Bild mit der modernen Mess- und Prüftechnik nicht viel gemeinsam hat, konnten die Besucher auf der K2016 sehen. Hochsensible Sensoren und intelligente Computerprogramme messen online; geprüft wird direkt in der Produktionslinie. Die Messergebnisse liegen dabei als gigantische Datenmenge global zur Verfügung. Entscheidend für den Erfolg der Systeme und Verfahren ist allerdings, welchen Nutzen der Betreiber aus ihnen ziehen kann und in welchem Kontext sie verwendet werden.

Fehler erkennen bevor sie entstehen

„Das Sammeln von Prozessdaten gibt dem Anwender erst einmal keine Rückschlüsse“, sagt Markus Juppe von der Intravis GmbH, Aachen. Um zu verstehen, was da passiert, benötige er eine Visualisierung der Messergebnisse. Dafür stellt das Unternehmen den IntraVisualizer zur Verfügung. Die Analysesoftware bezieht alle Daten von einem Webserver und wandelt die Messergebnisse in Diagramme um. Der Anwender kann so alle entsprechend ausgerüsteten Linien parallel überwachen. Die Entwicklung unterschiedlicher Produkteigenschaften lässt sich auf dem Bildschirm verfolgen. Die Software ist per Touchscreen und auf jedem gängigen Internetbrowser bedienbar. […]

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Auf das richtige Pferd gesetzt

Individualität und Funktionalität sind Trumpf! Design, Materialeffizienz sowie der Einsatz von digitalen Komponenten machen aus Verpackungen smarte Hüllen. Ob im Lebensmittelbereich, in der Logistik oder in der Medizintechnik, die Konsumenten fordern Packmittel, die auch unter ökologischen Gesichtspunkten überzeugen. Trotzdem besinnt sich die Branche auf das Wesentliche: Verpackungen sollen ihren Inhalt vor äußeren Einflüssen schützen.

Holz war gestern: Auch bei der EPAL-Europlatte gibt es mittlerweile eine Alternative aus Kunststoff (© Cabka)

Holz war gestern: Auch bei der EPAL-Europlatte gibt es mittlerweile eine Alternative aus Kunststoff (© Cabka)

Verbraucher fordern sie, Politiker setzen sie per Gesetz durch. Nachhaltigkeit beschäftigt Verbraucher, Politik und Unternehmen in allen Wirtschaftsbereichen. Welche Lösungen die Verpackungsindustrie vorschlägt, konnten die Besucher auf der diesjährigen FachPack sehen. Mit der Veranstaltung 2016 setzte die Messe auch in diesem Jahr ihre Europäisierung weiter fort. Insgesamt 1541 Unternehmen stellten in allen elf Hallen des Nürnberger Messegeländes aus. Unter den Top-5 der Ausstellernationen finden sich ausschließlich europäische Länder. Nach Deutschland kamen die Aussteller aus Italien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz sowie der Tschechischen Republik.

Ein ähnliches, europäisches Bild ergibt sich bei den rund 41 000 Fachbesuchern, die sich vom 27. – 29. September 2016 in Nürnberg über die Neuheiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette informierten. Knapp ein Viertel der Gäste kam aus dem Ausland, überwiegend aus der Tschechischen Republik, Österreich, Polen, Italien, den Niederlanden, Frankreich sowie der Schweiz.

Klassiker im neuen Kunststoffgewand

Ob Industrie- oder Konsumgüter – kaum eine Branche kommt ohne Verpackungen aus. Die FachPack vereint dabei die vier zentralen Marktsegmente der Prozesskette: Verpackung, Technik, Veredlung und Logistik. In diesem Jahr standen Entwicklungen rund um die Themen Effizienz, Nachhaltigkeit, Produktschutz und Industrie 4.0 im Vordergrund. Bei den vorgestellten Produkten zeigte sich, dass das Rad nicht immer neu erfunden werden muss. Das konnten die Besucher unter anderem am Stand der Cabka Group GmbH, Berlin, sehen. Mit der Euro E7 präsentierte das Unternehmen erstmals eine Kunststoffvariante der EPAL-Europalette. […]

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Hightech für den menschlichen Körper

© Messe Düsseldorf

© Messe Düsseldorf

Bereits zum 24. Mal traf sich die nationale und internationale Riege der Medizintechnik auf dem Düsseldorfer Messegelände. Ein Trend: Immer kompaktere Systeme helfen dabei, Therapien so angenehm und zeitsparend wie möglich zu gestalten. Ohne Kunststoffe wäre diese Entwicklung nicht möglich.

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