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Wearables: Trainieren für den Medizineinsatz

Verbraucher erwarten von Wearables ausdauernde, zuverlässige und kompakte Geräte. Das gilt in der Medizin genauso wie im Fitness- und Sportbereich. Zweiter hat sich dabei zum Trendbarometer entwickelt, das zeigt, was Wearables leisten können und was ihre Schwachstellen sind.

© sofawissen.com

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»In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist«, lautet ein bekanntes Sprichwort. Anne Kissner könnte sich das durchaus auf ihre Trainingsklamotten nähen und es als Merchandising an ihre 377.100 Follower verkaufen. Denn die 29-jährige Fitness-Bloggerin aus Endingen hat nicht nur Muskeln, sondern auch Köpfchen. Hauptberuflich arbeitet sie als Rechtsanwältin. Ihr Blog – ein Gemeinschaftsprojekt mit ihrem Mann Daniel Henninger – ist bisher mehr Hobby als Vollzeitjob, aber ein sehr erfolgreiches. Daher war Kissner auch das prominente Aushängeschild von Samsung auf der Ispo 2018 (28. bis 31. Januar) in München.

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Ein Couchpotato lernt laufen

Es fing alles mit sehr viel Wein und einer leicht peinlichen Nachricht an. Aber hier soll es nicht um eine Sommerromanze in München gehen. Aber das Ganze brachte mich durchaus zum Nachdenken. Warum investiere ich so viel Zeit in Männer und mein ganzes Geld in Bars und billige Weinschorle? Ein paar Tage später ist der Kater vorbei; die Nachricht vergessen. Trotzdem bin ich zu dem Entschluss gekommen: Ich möchte etwas ändern. 

Bisher ging ich vor allem joggen, um in Ruhe und in voller Lautstärke meine Lieblingslieder zu hören (© sofawissen.com)

Bisher ging ich vor allem joggen, um in Ruhe und in voller Lautstärke meine Lieblingslieder zu hören (© sofawissen.com)

Und da ich langsam in ein Alter komme, indem nicht mehr alles der Stoffwechsel regelt, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit – Sport. Genauer gesagt, ich habe das Laufen für mich entdeckt. Bisher diente es eigentlich nur als Alibi, um mehr zu essen und in Ruhe mein kleines Best-Of an Teeni-Klassikern zu hören. N’Sync oder Die Hansons auf dem Ohr. Ich sage euch, dazu kann man unglaublich gut laufen. Aber auch Kraftklub, Alligatoah, The Killers oder The Simple Plan sind tolle Laufmusik.

Aber ich schweife ab. Zurück zum Thema. Ich habe also das Laufen für mich entdeckt. Um das ganze halbwegs profesionell anzugehen, habe ich mir direkt mal eine Sport-Uhr bestellt. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die auch beim Laufen ihr Smartphone dabei haben. Mal ehrlich! Dieser riesen Knochen am Oberarm sieht doch total bescheuert und lächerlich aus. Und diese Fitness-Armbänder sind mir irgendwie auch suspekt. Mit Schlaf-Tracker und Kalorienzähler. Nichts für mich. Ich brauche nur etwas, das die Zeit misst und die Kilometer zählt. Da reicht eine einfache Uhr am Handgelenk völlig aus. Und Ui ui ui sie kommt in Mintgrün.

Übertreiben muss man es ja jetzt auch nicht: Das eine oder andere Gläschen wird es dennoch weiter geben (© Pixabay)

Übertreiben muss man es ja jetzt auch nicht: Das eine oder andere Gläschen wird es dennoch weiter geben (© Pixabay)

Aber das alleine ist jetzt auch noch keine Nachricht wert. Es musste ein richtiges Ziel her. Etwas worauf ich hinarbeiten kann. Und so habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, an einem großen Lauf teilzunehmen. Meine Wahl fiel auf den Marathon am 9. Oktober 2016 in München. Natürlich würde ich im Leben keinen Ganzen durchstehen. Somit blieben noch der Halbmarathon und der 10 km Lauf. Den Trachtenlauf habe ich von Anfang an ausgeschlossen. Ich sehe schon merkwürdig genug aus beim Laufen. Da muss ich nicht auch noch mit einem Dirndl einen obendrauf setzen.

Also dann der 10 km-Lauf? Der war spätestens dann raus, als ich sah, dass dort Kinder ab 10 Jahren teilnehmen dürfen. Bitte! Wenn ich schon sportlich zur Schnecke gemacht werde, dann doch von Personen, die schon einen Personalausweis besitzen.

Irgendwie reicht das meiner kleinen, neu entdeckten Sportler-Seele auch nicht. Und somit haben wir einen Gewinner: der Halbmarathon! Am 9. Oktober 2016 werde ich – hoffentlich – 21,1 km quer durch München laufen. Den ersten Schritt in profesionelles Training habe ich geschafft. Ich war heute (1. Juni 2016) nicht nur einmal laufen. Nein, ich kleiner Sport-Freak war sogar zwei Mal unterwegs. Möge die Motivation bleiben und der Muskelkater morgen nicht ganz so schlimm werden!