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In der Nische liegt die Kraft

Dünn, leicht und flexibel sind Eigenschaften, die die gedruckte und organische Elektronik auszeichnen. Diese Vorzüge ermöglichen in vielen Bereichen völlig neue Anwendungen – auch in der Medizin. Ideen gibt es viele, nur für die Serienproduktion reicht es noch nicht für alle.

© sofawissen.com

Hauptsache smart! Egal ob Kleidungsstücke, Accessoires, Verpackungen, Fassaden oder Fahrzeuge, immer mehr Gegenstände in unserem Alltag werden dank kleiner und flexiblen Sensoren intelligent. Mit herkömmlichen Herstellungsverfahren lassen sich diese nicht mehr fertigen. Alternativen müssen her, zum Beispiel in Form von gedruckter und organischer Elektronik – nicht zu verwechseln mit 3D-Druck.

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Wearables: Trainieren für den Medizineinsatz

Verbraucher erwarten von Wearables ausdauernde, zuverlässige und kompakte Geräte. Das gilt in der Medizin genauso wie im Fitness- und Sportbereich. Zweiter hat sich dabei zum Trendbarometer entwickelt, das zeigt, was Wearables leisten können und was ihre Schwachstellen sind.

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»In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist«, lautet ein bekanntes Sprichwort. Anne Kissner könnte sich das durchaus auf ihre Trainingsklamotten nähen und es als Merchandising an ihre 377.100 Follower verkaufen. Denn die 29-jährige Fitness-Bloggerin aus Endingen hat nicht nur Muskeln, sondern auch Köpfchen. Hauptberuflich arbeitet sie als Rechtsanwältin. Ihr Blog – ein Gemeinschaftsprojekt mit ihrem Mann Daniel Henninger – ist bisher mehr Hobby als Vollzeitjob, aber ein sehr erfolgreiches. Daher war Kissner auch das prominente Aushängeschild von Samsung auf der Ispo 2018 (28. bis 31. Januar) in München.

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Lopec 2016: Gedruckte Elektronik für die Masse

Knapp 150 Aussteller aus 18 Nationen zeigten auf der Lopec in München die aktuellen Trends und Entwicklungen im Bereich gedruckter Elektronik. Auch wenn die Branche noch am Anfang steht, sie produziert schon jetzt serienreife Produkte. Das zeigt sich insbesondere in den Bereichen Automobil und Energie.

Vor allem im Bereich Wearables kann die Branche den Verbraucher bereits überzeugen (© Hanser/ M. Ehrhardt)

Vor allem im Bereich Wearables kann die Branche den Verbraucher bereits überzeugen (© Hanser/ M. Ehrhardt)

Dünn, leicht, flexibel: Organische und gedruckte Elektronik zeichnet sich durch eine Vielzahl an positiven Eigenschaften aus. Die Vorzüge ermöglichen in vielen Bereichen völlig neue Anwendungen. Dabei konzentrieren sich die meisten Hersteller insbesondere auf Unterhaltungselektronik, Medizintechnik und Pharma, Automobil, Druck und Grafische Industrie sowie Energie. „Dass diese Branchen wichtig für die organische und gedruckte Elektronikindustrie sind, zeigt sich sehr deutlich auf der Lopec 2016“, sagt Dr. Jeremy Burroughes, Vorsitzender der Organic and Prontes Electronics Association (OE-A), Frankfurt. Anwendungen aus den Bereichen tragbare Elektronik (Wearables), Automobil, Verpackung und Smart Buildings seien wichtige Themen, sowohl auf der Messe als auch auf der zeitgleich stattfindenden Konferenz.

Es tut sich was im Bereich der gedruckten Elektronik. Das kann auch Dr. Daniel Lenssen von der Delo Industrie Klebstoffe GmbH & Co KGaA, Windach, bestätigen. In München stellte das Unternehmen unter anderem einen Klebstoff für Druckköpfe vor. Diese müssen vor allem gegenüber der Drucktinte und anderen Chemikalien resistent sein. Hinzu kommt, dass sie zum Aushärten hohe Temperaturen benötigt. „Dafür halten sie dann aber auch viel aus“, so der Produktmanager. Lange hatte sich das Unternehmen aus dem Anwendungsfeld zurückgezogen. „Wir hatten das Gefühl, jetzt passiert etwas. Es lohnt sich wieder in dem Bereich aktiv zu werden“, erklärt Lenssen die Entscheidung, erstmals als Aussteller in München dabei zu sein […]

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